AG mCheck: Stufentest für Aargauer Musikschulen

Die Vereinigung Aargauer Musikschulen VAM hat das Projekt mCheck mit einem zwei Jahre dauernden Pilotprojekt gestartet. Mit dem mCheck wird die musikalische und technische Entwicklungsstufe eines Schülers oder einer Schülerin auf seinem Instrument aufgrund definierter Kriterien festgestellt.

Weitere Informationen: www.vam-ag.ch mCheck

AG Abschlusszertifikat Volksschule: Dreijähriger Testlauf

Im Mai 2006 startete der Testlauf zum Abschlusszertifikat Volksschule Kanton Aargau.
Damit wird ein innovatives und pädagogisch wertvolles Angebot erprobt, das auf aktuelle Bedürfnisse bei den Oberstufenschultypen wie auch auf den Bedarf bei zukünftigen Arbeitgebenden und Abnehmerschulen ausgerichtet ist. Das Abschlusszertifikat steht im Zeichen der Förderung der Lernenden sowie der umfassenden Sicherung und Weiterentwicklung der Unterrichts- und Schulqualität im Aargau.

Der Testlauf zum Abschlusszertifikat dauert drei Jahre. Er wird an Pionierschulen der Realschule, Sekundarschule und Bezirksschule durchgeführt und dient dazu, Erfahrungen zu sammeln. Über eine reguläre Einführung des Abschlusszertifikats entscheidet der Grosse Rat im Jahr 2009. Die Erprobung findet gestaffelt statt: Das Abschlusszertifikat wird zu Förderzwecken durchgeführt und ist nicht selektionswirksam.

Weitere Informationen: Departement Bildung, Kultur und Sport BKS, Sektion Organisation und Entwicklung, Bachstrasse 15, 5001 Aarau, 062 835 21 10

www.ag.ch/abschlusszertifikat

AG Leistungen messen und beurteilen

Eine Handreichung zum Umgang mit Ergebnissen von Leistungstests.

In den letzten Jahren fanden verstärkt Leistungstests Eingang in die Schule. Neu ist, dass Leistungstests zur direkten Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen eingesetzt werden: Sie liefern eine Grundlage, welche die Lehrpersonen zur Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler sowie zur Weiterentwicklung ihres Unterrichts nutzen können. Dabei ersetzen die Tests und ihre Ergebnisse die unterrichtsinterne Leistungsmessung und -beurteilung nicht. Vielmehr stellen sie eine Ergänzung dar und eröffnen neue Perspektiven. Dieser Ansatz ist wegweisend.

Der Umgang mit Ergebnissen von Leistungstests ist allerdings nicht selbstverständlich. Mit der vorliegenden Handreichung wird deshalb eine Hilfestellung dazu geboten, wie von der externen Leistungsmessung und -beurteilung zur Optimierung der Unterrichtspraxis zu kommen ist. Die Handreichung basiert auf Erfahrungen mit dem freiwilligen Leistungstest Check 5 im Kanton Aargau. Sie ist aber nicht auf einen bestimmten Test oder auf eine bestimmte Schulstufe ausgerichtet, sondern beinhaltet Informationen, die für Lehrpersonen aller Schulstufen nützlich sein können.

Weitere Informationen: www.ag.ch/leistungstest

LU Erweiterte Beurteilung und ein neues Zeugnis

Nach eingehender Meinungsbildung in der Öffentlichkeit – unter anderem im Forum „Schule in Diskussion“ – und der Beratung verschiedener parlamentarischer Vorstösse im Grossen Rat legte der Regierungsrat für die Beurteilung in der Volksschule folgenden Rahmen fest: Der Unterricht und die Beurteilung der Lernenden in der Volksschule richten sich nach den Lernzielen.

Die erste und zweite Klasse der Primarstufe werden nach dem Konzept „Ganzheitlich Beurteilen und Fördern“ unterrichtet und beurteilt. Von der dritten Klasse der Primarstufe bis zur dritten Klasse der Sekundarstufe I ist eine Beurteilung der Lernenden einzuführen, die im Zeugnis die Benotung der Fachleistungen, eine knappe Beurteilung der Selbst- und Sozialkompetenz sowie jährlich ein Beurteilungsgespräch mit den Lernenden und den Erziehungsberechtigten umfasst.

Die neuen Zeugnisformulare und die Neuerungen bei der Beurteilung werden ab Schuljahr 2007/08 in der dritten Klasse der Primarstufe und in allen Klassen der Sekundarstufe I eingeführt. In der Primarstufe werden sie anschliessend – zusammen mit der neuen Wochenstundentafel – gestaffelt von der vierten bis zur sechsten Klasse eingeführt. Für die Umsetzung im Unterricht steht den Lehrpersonen die Broschüre „Das neue Zeugnis und die Beurteilung“ zur Verfügung. Ebenso können Weiterbildungsangebote zu verschiedenen Teilbereichen des Beurteilens wie z. B. „Transparenz der Lernziele“ oder „Das Beurteilungsgespräch“ genutzt werden. Für die elektronische Erstellung des Zeugnisses steht den Lehrpersonen das Verwaltungspaket „Lehreroffice“ zur Verfügung.

Weitere Informationen: Jurt Betschart, Amt für Volksschulen, Luzern

www.volksschulbildung.lu.ch/uebersicht_zeugnismappe.pdf

CH-R Echec et école : mariage forcé

Parler d'échec scolaire postule souvent que la formation scolaire constitue une condition sine qua non de pouvoir vivre, être, faire; échouer dans sa scolarité renvoyant au manque, manque à être, à faire, à avoir, à savoir, à désirer.

Les articles dans le dossier de l'Educateur 2/2007 sont les suivants:
Brève histoire de l'"échec scolaire" à Genève au XXème siècle, par Christian Alain Muller
L'échec scolaire ou l'absence de désir, par Gilles Brandibas
L'école peut-elle se concevoir sans échec?, par Marcel Crahay

Les articles peuvent être commandés: www.le-ser.ch/educateur

CH Die Vermessung der Bildung: Strategien, Konzepte und Folgen – Mesurer l'éducation: stratégies, concepts et conséquences

Die Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), die Schweizerische Gesellschaft für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (SGL) und die Pädagogische Hochschule Thurgau laden zu einem Kongress über "Die Vermessung der Bildung: Strategien, Konzepte und Folgen" ein (5.-7. Sept. 2007 in Kreuzlingen). Es sollen die vielfältigen Projekte wie HarmoS, Bildungsmonitoring, PISA und andere vorgestellt, analysiert und in ihren Kontexten reflektiert werden. Zu erörtern sind dabei auch die Themen der Bildungssteuerung und der erwarteten wie nicht-erwarteten Folgen von Messungen für Bildung und Schule.

Weitere Informationen: sgbfcongress2007.phtg.ch

La Société suisse pour la recherche en éducation (SSRE), la Société suisse pour la formation des enseignantes et des enseignants (SSFE) et la Haute école pédagogique de Thurgovie vous invitent à un congrès au thème évocateur: "Mesurer l'éducation: stratégies, concepts et conséquences" (du 5 au 7 sept. 2007 à Kreuzlingen/TG), au cours duquel divers projets comme HarmoS, le monitorage de l'éducation, PISA, entre autres, seront présentés, analysés et mis en perspective. La conduite de la formation ainsi que les conséquences prévues ou inattendues des systèmes de mesure de la formation et de l'école y seront discutées.

Pour davantage de détails veuillez consulter: sgbfcongress2007.phtg.ch

CH Information sur la recherche en éducation CSRE: cinq projets actuels concernant l’évaluation – Information Bildungsforschung SKBF: fünf aktuelle Projekte zum Thema Beurteilen

07:008
Antinomien im Lehrberuf. Lehrpersonen zwischen Fördern und Auslesen
Antinomies dans la profession enseignante: les enseignants entre appui et sélection

07:022
Selbst- und Fremdbeurteilung überfachlicher Kompetenzen bei jungen Erwachsenen
Autoévaluation et évaluation par des tiers des compétences transversales de jeunes adultes

07:045
Bildungschancen Jugendlicher in der Schweiz: Faktoren mit Einfluss auf die Leistung am Ende der obligatorischen Schulzeit
Égalité des chances dans l'éducation des adolescents en Suisse: facteurs déterminant le niveau des performances scolaires en fin de scolarité

07:047
Le dossier d'évaluation dans la scolarité obligatoire du canton de Vaud
Das Beurteilungsdossier für die obligatorischen Schulen der Waadt

07:049
Von der systematischen Zufälligkeit des Bildungserfolgs: Zusammenhänge zwischen Klassenkontext und individueller Bildungslaufbahn
Les hasards de la réussite scolaire: les caractéristiques de la classe en tant que facteurs du succès individuel

Pour plus d’informations consultez: www.skbf-csre.ch/datenbank_fr.html
recherche par numéro de projet, résumés en français et en allemand

Detailinformationen unter: www.skbf-csre.ch/datenbank_de.html
nach Projektnummer suchen, Zusammenfassungen in Deutsch und Französisch.

CH-R Evaluer des compétences

Le dossier sous le titre „Evaluer des compétences“ contient cinq contributions. Il est paru dans l’ Educateur No 04/07.

Evaluer des compétences: une tâche complexe!, par Pierre-François Coen
Histoire raisonnée d'une compréhension, par Etienne Honoré
Les compétences à l'épreuve des notes, par José Ticon
Les compétences des élèves baissent-elles vraiment? par Sonya Florey, Sabine Zufferey
Mettre en œuvre et évaluer des compétences à l'école primaire, par Bernard Rey

Les contributions peuvent être commandés: www.le-ser.ch/educateur

CH-R Echec scolaire: réagissons!

Le dossier sous le titre „Echec scolaire: réagissons!“ contient quatre contributions. Il est paru dans l’Educateur, No 06/07.

A qui profite l'échec? par Paolo Cattani
Echec scolaire : travailler avec les familles, par Daniel Verba
Une école qui progresse pour faire progresser tous les élèves, par Ivan Schmidt
"Donnez-leur le désir d'apprendre ..." par Pierre Vanin

Les contributions peuvent être commandés: www.le-ser.ch/educateur

CH-R Les cantons romands vont réaliser leurs propres tests d'aptitudes – Westschweizer Kantone planen eigenen Leistungstest

Les cantons romands veulent garder la haute main sur les tests destinés à mesurer les capacités des élèves du degré secondaire I. La CCO - Conférence des chefs de l'orientation de Suisse romande et du Tessin - a chargé l'Université de Lausanne d'élaborer une série de tests qui permettront d'enregistrer les facultés intellectuelles et les aptitudes des élèves des 8e, 9e et 10e années. Grâce à ces tests, les jeunes disposeront d'une auto-évaluation réaliste de leur bagage. Le projet mandaté par la CCO s'inscrit aussi parmi les mesures entreprises pour améliorer la transition de la scolarité obligatoire au degré secondaire II. La batterie de tests devrait être disponible dans un délai de deux ans.

Informations complémentaires: Jean-Pierre Cattin, directeur du Service de l'orientation scolaire et professionnelle à l'OFPC Genève

source: ActualitésFPr 195, 13.6.2007


Die Westschweizer Kantone wollen die Messung der Fähigkeiten von Oberstufen-Schüler/innen verstärkt in eigene Hände nehmen. Die CCO (Conférence des chefs de l'orientation de Suisse romande et du Tessin) entwickelt eine Reihe von Tests zur Erfassung der intellektuellen Fähigkeiten und Eignungen der Jugendlichen im 8., 9. und 10. Schuljahr. Die Tests sollen den Jugendlichen eine realistische Selbsteinschätzung erlauben. Das Projekt der CCO ist Teil der Bemühungen um eine Verbesserung des Übergangs zwischen Sekundarstufe I und II. Die Testreihe soll bis in zwei Jahren vorliegen.

Mehr: Jean-Pierre Cattin, Directeur OFPC Genf

Quelle: bbaktuell 195 vom 12.6.07

GE Evaluations en tension – 20ème colloque de l’Admée-Europe

Du 9 au 11 janvier 2008 se deroulera à l’Université de Genève le colloque de l’Admée-Europe sous la thématique: Entre la régulation des apprentissages et le pilotage des systèmes : EVALUATIONS EN TENSION. (Admée: Association pour le développement des méthodologies d’évaluation en éducation).

Le colloque questionnera donc explicitement les tensions entre les évaluations:
a) en classe ou dans un groupe de formation (niveau dit "micro"): pratiques d'enseignement/apprentissage, dispositifs et guidages didactiques, régulations des apprentissages, développement de compétences et connaissances professionnelles, traces des acquis en situation de travail, …
b) dans un établissement ou une institution de formation (niveau dit "méso"): écoles, équipes professionnelles, projets d'établissement, gestion de l'établissement, relations entre "communautés de pratiques" professionnelles et académiques, …
c) à l'échelle du système éducatif ou de formation (niveau dit "macro"): politiques éducatives, gestion administrative, pilotages, curriculums et référentiels, plans d'étude, plans de formation professionnelle initiale et continue, systèmes de validation des acquis d'expérience, …
Quelles sont les logiques propres à chaque niveau? Quelles articulations ou interactions observe-t-on entre les différentes sources d'informations, entre les pratiques et les outils, entre les acteurs, entre les régulations produites? Avec quelles instrumentations et quelles méthodologies ? Pour quelles exploitations et impacts constatés?

Pour plus d’informations consultez:

www.unige.ch/fapse/SSE/admee/accueil_admee.htm

SG Kompetenzraster für die musisch-handwerklichen Fachbereiche

Auf der Basis des aktuell gültigen Lehrplans wurden für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Kompetenzraster für die Fachbereiche Bildnerische Gestaltung, Musik, Handarbeit, Werken und Hauswirtschaft entwickelt. Mit Hilfe der Raster kann die Lehrperson Aussagen zu ausgewählten Grundkompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler in diesen Fächern machen. Die bearbeiteten Kompetenzraster basieren auf den Beurteilungsrastern der Lehrperson. Die Kompetenzraster zeigen die themenbezogenen Leistungsniveaus, auf denen sich ein Schüler und eine Schülerin zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet und geben Hinweise auf Förderbedarf und Entwicklungsmöglichkeiten. Für die Lehrperson können sich daraus Anhaltspunkte für ihre weitere Unterrichtsplanung ergeben.
Die Broschüre "Kompetenzraster für die musisch-handwerklichen Fächer" enthält eine Wegleitung, die Kompetenzraster für die einzelnen Fächer und Beispiele von Beurteilungsrastern und ausgefüllten Kompetenzrastern.

Die Broschüre kann beim Kantonalen Lehrmittelverlag St.Gallen bestellt werden.

Weitere Informationen: www.schule.sg.ch

J. Seliner, Projektkoordination Volksschulabschluss, St.Gallen

SZ Das neue Zeugnisprogramm "LehrerOffice"

Das neue Zeugnisprorgramm "LehrerOffice" wurde im laufenden Schuljahr allen Lehrpersonen gratis zur Verfügung gestellt. Der Einsatz von Super-Usern an den einzelnen Schulen hat sich bewährt, so dass die erstmalige Verwendung dieses Programms sowie der erste Zeugnisausdruck ohne nennenswerte Schwierigkeiten erfolgte.

www.lehreroffice.ch/lo/dokumente/easy/sz/sz_zeugnis_sekundarstufe_I.pdf

Bruno Wirthenson, Leiter Fachstelle Schulfragen, Schwyz

SZ Klassencockpit und Stellwerk

Ab dem Schuljahr 2007/08 werden die Jahresschlussprüfungen durch die wissenschaftlichen Testsysteme “Klassencockpit 4“ und “Stellwerk 9“ des Lehrmittelverlags St. Gallen ersetzt. Die beteiligten Schulleitungen und die betroffenen Lehrpersonen werden durch Fachleute des Lehrmittelverlages St. Gallen an Informationsveranstaltungen im inneren und äusseren Kantonsteil mit den beiden Testsystemen bekannt gemacht und in die korrekte Handhabung online eingeführt. Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist für alle Schulleitungen, alle 3./4. Klasslehrpersonen der Primarstufe sowie für alle Klassenlehrpersonen der 3. Sekundar- und Realklassen verpflichtend. Fachlehrpersonen der 3. Klassen der Sekundarstufe I können freiwillig teilnehmen.

www.klassencockpit.ch/ und www.stellwerk-check.ch

Bruno Wirthenson, Leiter Fachstelle Schulfragen, Schwyz

VD Compétences des élèves vaudois à PISA 2003 / Jean Moreau, URSP

Cette étude vise à approfondir les données récoltées dans le canton de Vaud lors de PISA 2003, seconde phase de l’enquête internationale consacrée principalement aux compétences en mathématiques. Trois approches sont proposées ici: une comparaison des résultats entre les cantons romands, entre les filières scolaires vaudoises et enfin une comparaison entre différents types d’élèves.

Ces analyses se fondent non seulement sur les performances des élèves, mais aussi sur les nombreuses informations qu’ils ont fournies à propos de leur environnement familial et scolaire. Les systèmes romands peuvent ainsi être comparés et analysés en termes d’efficacité et d’équité. L’auteur analyse aussi plus spécifiquement les performances et les différents regards que les jeunes portent sur l’école en fonction des filières qu’ils fréquentent. Enfin, par le traitement statistique des réponses individuelles, il fait ressortir l’influence relative des caractéristiques des élèves et de leur environnement sur leurs performances.

Broché, 138 pages, Fr. 13.-- A commander à l'Unité de recherche pour le pilotage des systèmes pédagogiques, Route du Signal 11, 1014 Lausanne.
Tél: 021 316 06 10  Fax: 021 316 06 11
Courriel: info.ursp[at]vd.ch

ZCH 33 Orientierungsarbeiten im Überblick

Bereits sind in der Bildungsregion Zentralschweiz 33 Orientierungsarbeiten für die 2. bis 9. Schuljahr und für fast alle Unterrichtsfächer publiziert worden. Bei zebis.ch finden Sie eine Übersicht über alle Arbeiten mit zusätzlichen Begleitmaterialien, Korrigendas und Bestellmöglichkeit.

www.zebis.ch/oa/index.php

ZH Pilotprojekt Neugestaltung des 9. Schuljahres

Der Bildungsrat hat an seiner Sitzung vom 12. Februar 2007 die Projektverlängerung und Ausweitung des Pilotprojekts auf weitere Sekundarschulen beschlossen.

Bildungsratsbeschluss: www.bildungsdirektion.zh.ch/internet/bi/de/BR/BRB_2007.html

ZH Erste Zentrale Aufnahmeprüfung Gymnasium (ZAP)

Am 8. Mai 2007 fand erstmals die neue einheitliche Aufnahmeprüfung für die Langgymnasien statt (mit Anschluss an die 6. Primarklasse). Die Ergebnisse der Prüfungen bewegen sich im Rahmen der letzten Jahre, es gab keine Überraschungen.
3'536 oder 26.9% der 6. Klässler/innen nahmen an der Prüfung teil. Aufgrund der Prüfung aufgenommen wurden 1527 Schüler/innen, das sind 43.2% der Geprüften und 11.6% aller 6. Klässler/innen.

Details unter: www.bi.zh.ch/internet/bi/de/aktuell/News_2007/ZAP.html

ZH Neues Zeugnis für die Primarstufe ab Schuljahr 2007/08

Der Bildungsrat hat an seiner Sitzung vom 12. Februar 2007 die Einführung eines neuen Zeugnisses für die Primarstufe beschlossen. Neu werden auch die Leistungen im Fremdsprachenunterricht in der 4.–6. Klasse benotet. Analog zum Zeugnis der Sekundarstufe wird eine differenzierte Darstellungsform für die Bewertung der Schülerleistungen in Deutsch und in den Fremdsprachen sowie im Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten gewählt.

Nach der Sekundarstufe erhält auch die Primarstufe auf das Schuljahr 2007/08 ein neues Zeugnis. Schulbehörden und Lehrerschaft haben im Vernehmlassungsverfahren eine Neugestaltung der Zeugnisse auf der Primarstufe gross mehrheitlich begrüsst. Dem Grundsatz der formalen Gleichstellung aller Fächer folgend werden künftig auch die Leistungen in Englisch und Französisch auf der Mittelstufe (4.–6. Klasse) benotet.

Analog der Darstellung im neuen Zeugnis der Sekundarstufe wird auch in der Primarstufe eine differenzierte Darstellungsform für die Bewertung der Schülerleistungen in Deutsch und in den Fremdsprachen gewählt. Die Noten in diesen Fächern setzen sich aus den vier Kompetenzen „Hörverstehen“, „Leseverstehen“, „Sprechen“ und „Schreiben“ zusammen.

Gleichzeitig hat der Bildungsrat die Bildungsdirektion beauftragt, die Voraussetzungen für eine differenzierte Beurteilung der Leistungen in Mathematik zu schaffen. Die dafür notwendigen Arbeiten in den Bereichen Lehrplan, Lehrmittel, Aufgabensammlungen und Weiterbildung der Lehrpersonen werden sobald als möglich an die Hand genommen.

Um die Einführung des neuen Primarschulzeugnisses zu erleichtern, werden den Lehrpersonen auf Beginn des Schuljahres 2007/08 verschiedene Unterstützungsleistungen angeboten. Eltern und Erziehungsberechtigte werden in geeigneter Form über die Neuerungen informiert.

Bildungsratsbeschluss: www.bildungsdirektion.zh.ch/internet/bi/de/BR/BRB_2007.html