Trendbericht 8

Vögeli-Mantovani Urs: Die Schulsozialarbeit kommt an!

Ende 2005 wird Sozialarbeit in der Schule an gegen 200 Einzelschulen eingerichtet sein, entweder auf Probe oder definitiv. Mit dem Einzug von Fachleuten der sozialen Arbeit in immer mehr Stadt- und Agglomerationsschulen werden die Kompetenz und die Kapazität für die Intervention und Prävention im sozialen Bereich und bei individuellen Entwicklungsproblemen ausgebaut. Die Schulsozialarbeit hat beim Zielpublikum Schüler(innen) und Lehrpersonen Erfolg, wie verschiedene Projektevaluationen zeigen: das niederschwellige Kontakt- und Beratungsangebot wird genutzt und die Lehrpersonen fühlen sich entlastet.

Dieser Trendbericht geht der Entwicklung der Schulsozialarbeit in der Deutschschweiz nach: Welches sind die zentralen Merkmale der sozialen Arbeit in der Schule? Was sind die Bedingungen für die Kooperation zweier unterschiedlicher Professionen? Vier Projekte in der Schweiz und ein Blick ins Ausland ergeben kein einheitliches Bild: Ist die Schulsozialarbeit tatsächlich eine wirksame und wirtschaftliche Problemlösung? Was leisten Alternativen wie Schulmediation oder Kontaktlehrpersonen? Wie viele und welche Schulen sollen wie viel Sozialarbeit erhalten?

Trendbericht 8, Aarau 2005, 165 Seiten, CHF 10.00 ISBN 3-908117-94-1