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Schweizerische Koordinationsstelle f├╝r Bildungsforschung
20.02.17

Wie weiter nach der obligatorischen Schule?

In diesem Staff Paper werden die Bildungsverl├Ąufe nach der obligatorischen Schule jener Jugendlichen analysiert, die sich 2012 in der 9. Klasse befanden und am PISA-Test teilgenommen haben. Dank einer Kombination von PISA-Daten und administrativen Daten zu den Bildungsverl├Ąufen des Bundesamts f├╝r Statistik k├Ânnen wir den Zusammenhang zwischen kognitiven und nicht-kognitiven Kompetenzen und dem Erfolg der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler beim ├ťbertritt in eine zertifizierende nachobligatorische Ausbildung (Direkteinstieg) sowie der Stabilit├Ąt des weiteren Bildungsverlaufs (kein Abbruch oder keine Repetition) untersuchen.

Die Analysen zeigen auf der einen Seite, dass die Kompetenzen h├Ąufig gute Pr├Ądiktoren f├╝r den weiteren Bildungsverlauf sind. Auf der anderen Seite erweist sich, dass die Kompetenzen mit anderen soziodemografischen Charakteristiken korrelieren. Dies f├╝hrt dazu, dass beispielsweise in Bezug auf den Einfluss des Geschlechts oder des Migrationshintergrunds einer Sch├╝lerin oder eines Sch├╝lers auf den Bildungserfolg Fehlaussagen generiert w├╝rden, wenn man ├╝ber keine Informationen ├╝ber die individuellen Kompetenzen zum Zeitpunkt des Schulaustritts verf├╝gen w├╝rde.

Maria Zumb├╝hl und Stefan C. Wolter
SKBF Staff Paper 20, Aarau, 2017, 22 Seiten
Wie weiter nach der obligatorischen Schule? (PDF)

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